Benefiz-Weihnachtskantate 2014 © Cantabile Haßmersheim

Benefizkonzert „Lichter der Hoffnung“ 2014

Rückblick auf das Benefizkonzert von Cantabile Haßmersheim und dem gemischten Chor des MGV Hochhausen in der Kirche St. Josef in Mosbach: Hier der Artikel aus der RNZ vom 23. Dezember 2014.

Lichter der Hoffnung leuchteten erneut

„Cantabile“ Haßmersheim und MGV Hochhausen gestalteten Benefizkonzert in der Kirche St. Josef – Begeistertes Publikum

Mosbach/Haßmersheim (von P. Geimer). Nach einer längeren Pause hatten es sich die Chorsänger gewünscht und auch ihren Chorleiter R. Laible überzeugen können, die Adventskantate „Lichter der Hoffnung“ noch einmal aufzuführen. Mit der eingängigen Musik und stimmungsvollen Texten konnten die Sänger von „Cantabile“ Haßmersheim und des gemischten Chores des MGV Hochhausen bereits in der Vergangenheit mit ihrem prächtigen Benefizkonzert in der Adventszeit viele Zuhörer begeistern.

Auch in diesem Jahr war der Spendenerlös ihres Konzertes wieder für einen guten Zweck bestimmt und wird zwei Hospizdiensten in unserer Region zugute kommen, deren Arbeit immer größere Bedeutung erlangt. In einer kleinen Ansprache dankten B. Schmidt von Ambulanten Ökumenischen Hospizdienst Mosbach und T. Oberst vom Odenwald-Hospiz in Walldürn den beiden Chören für ihr Engagement und stellten dabei kurz ihre Einrichtungen vor. Dann aber gehörte der festlich erleuchtete Chorraum von St. Josef den Musikern.

Die Kantate „Lichter der Hoffnung“ von Klaus Heizmann nach Texten von Johannes Jourdan entstand im Jahr 1995. Die in der Partitur neben Solisten und Chor vorgesehene umfangreiche Orchesterbegleitung hatte R. Laible geschickt eingedampft und für eine Besetzung mit Solovioline (D. Tomas), Schlagzeug (W. Kostowa-Giesecke) und vier Keybords (er selbst, A. Giesecke, A. Hantschel und R. Herkert) bearbeitet.

Als Gesangssolisten waren I. Landhäußer (Sopran) und R. Merkl (Tenor) mit von der Partie, deren Stimmen dank der Verstärkung in guter Balance zum ebenfalls leicht verstärkten Chor erklangen. Für Licht und Ton sorgte „Live-Art“. Nach einer sehr getragenen instrumentalen Ouvertüre beginnt das Kernstück der Kantate aus 16 Liedern und Chören, unterbrochen jeweils durch kurze Texte (gesprochene Soli von W. Knapp, M. Hartmann, S. Schmid und den Kindern K. Laible, K. Rupp und S. Zimprich).

Die Musik von „Lichter der Hoffnung“ ist hübsch gesetzt, von klarer Aussage und überwiegend eingängiger Melodik. Mit den gelegentlich auftretenden Dissonanzen wird jeweils der Zweifel oder die Suche, Gottes Schweigen zu den ungelösten Konflikten der Menschen symbolisiert. Auch die gesprochenen Zwischentexte drücken die kritischen Fragen des modernen Zweiflers aus, werden vom Chor oder den Solisten mit der tröstenden Verheißung der Bibel beantwortet. Klassische Weihnachtslieder verschmelzen zuweilen in einer Art Collage mit neu komponierten Abschnitten, die Chöre sind durchgehend homophon und musikalisch nicht allzu komplex auskomponiert, daher für Laiensänger perfekt geeignet.

Den zu einem ungewöhnlich großen Chor vereinigten Sängerinnen und Sängern von „Cantabile“ und dem MGV Hochhausen gelang ein geschlossener, unaufgeregter und wohltönender Gesamtklang, von W. Kostowa-Giesecke am Schlagwerk einfühlsam und dezent begleitet. In dem durch die vier Keyboards geprägten Orchesterklang hätte sich ein an akustische Instrumente gewöhntes Ohr vielleicht mitunter weniger elektronische Sounds und Effekte gewünscht, aber D. Tomas einsame Solovioline verlieh dem Klang doch ein wenig von der Natürlichkeit und Lebendigkeit der originalen Orchesterversion.

Mit dem prächtigen Schlusschor „Halleluja“ klang die Kantate schwungvoll aus. Die Zuhörer in der voll besetzten St. Josefskirche waren hingerissen und spendeten stehend Beifall, sodass Chorleiter R. Laible und seine Musiker sich gerne zu einer Zugabe überreden ließen. Gemeinsam mit der Solistin T. Kühner erklang zum Abschluss noch „Gabriellas Song“ aus dem schwedischen Film  „Wie im Himmel“.

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Rhein-Neckar-Zeitung.

Stattliche Spende für Hospizarbeit

Spendenübergabe
Foto: B. Wössner

Mosbach/Haßmersheim. (brw) Die Geschäftsführer M. Dietrich vom Ambulanten Ökumenischen Hospizdienst Mosbach und T. Oberst vom Odenwald Hospiz Walldürn freuten sich zusammen mit ihren Mitarbeitern über eine großzügige Spende des Chors „Cantabile“ Haßmersheim und des gemischten Chors des MGV Hochhausen. Mit „Lichter der Hoffnung“, der Adventskantate von Klaus Heinzmann unter Leitung von R. Laible, hatten die Chöre Hoffnungsschimmer entzündet auch für die Menschen, die von den beiden Erwachsenenhospizen betreut werden. Denn für diesen wichtigen Dienst wird der gesamte Erlös in Höhe von 4500 Euro verwendet, der beim Weihnachtskonzert zusammengekommen war. (RNZ vom 31.01.2015)

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der Rhein-Neckar-Zeitung.

 

Login für Chormitglieder

Der Login ist nur für Vereinsmitglieder von Cantabile Haßmersheim. Du hast noch keine Logindaten? Klicke hier für die Registrierung.

(leer lassen)

Logindaten vergessen?